32 Kommentare zu “Kormoran & Co am SHW

  1. Wildkaninchen sind erst seit letztem Jahr wieder verstärkt im kommen. Man hatte ihn hier bei uns stark zugesetzt gehabt. Die Erdwühler sind nicht überall willkommen.

    • Ich weiß noch, bei uns auf dem Friedhof, da ist man ihnen mit einem angerichteten Habicht, einem Jagdhund und einem dressiertem Marder zu Leibe gegangen 🙁 Da kam extra ein Falkner mit seinem kleinen Zirkus raus um die Kaninchen „Plage“ einzudämmen. Bis heute habe ich dort noch nicht ein einziges Kaninchen wieder gesehen, obwohl diese Treibjagd schon einige Jahre zurück liegt.

    • Nicht nur Kormorane sind den Anglern ein Dorn im Auge, viele Wasservogelarten sind bei Anglern nicht gern gesehen. So werden Schwanengelege zerstört, Angelschrott (Haken und Schnüre) mit Absicht im Wasser zurück gelassen, das behaupte ich jetzt einfach mal so, denn so doof kann man nicht sein, da steckt Absicht hinter 🙁

  2. Deine Vogelstudie hat mich wieder ganz schön schmunzeln lassen. Die Bilder sind herrlich, auch die vom Kormoran, wenn auch die Umstände dafür alles andere als schön waren. Ich kann mir gut vorstellen, dass Du Dich nicht wirklich gut dabei gefühlt hast. Doch was hättest Du ausrichten können? Am Schiffshebewerk war es menschenleer, so schreibst Du. Eine Hilfeleistung für so einen großen Vogel kann man nicht alleine bewerkstelligen. Es gibt immer wieder Situationen die man unverrichteter Dinge akzeptieren muss. Auch das sind leider Tatsachen.

    • Liebe Kerstin, natürlich gibt es immer wieder mal Situation bei denen man nicht helfen kann. Und als ich den Vogel so ganz nah vor mir hatte, war mir auch bewusst, dass ich ihn nicht so einfach unter den Arm klemmen kann, um mit ihm zum nächsten 4 Kilometer entfernten Tierarzt zu rennen. Frusten tut sowas trotzdem.

  3. Auf den Bildern sieht das Wassergebiet am Schiffshebewerk sehr einsam aus.Mit deinen tollen Aufnahmen zeigst Du uns, dass es dort alles andere als einsam ist. Besonders imponieren mir die Enten, weil sie aus einer sehr schönen Perspektive fotografiert wurden.

    • Freut mich, wenn’s gefällt. Enten, vor allem die Stockenten gehören zu meinen liebsten „Models“ 🙂

  4. Es ist immer wieder so schön, deine Berichte zu lesen. Hiermit ist Dir wieder mal eine wunderbare Dokumentation gelungen. Passende Gedanken und Worte zu jedem Bild.

  5. Die Bilderserie von der Nilgans gefällt mir super gut. Total schön finde ich auch die lustige Geschichte von dem Teichhuhn. Da hast Du wieder mal viel erlebt bei deiner Fototour. Super!

    • Wenn es so schön menschenleer am SHW ist, dann kann man sich auch richtig Zeit nehmen zum fotografieren. Ohne die Angst im Nacken : Gleich läuft Dir wieder einer durch’s Bild 😉 Schön, dass Dir die Bilder gefallen.

  6. Liebe Monika,
    da hattest Du ja wieder einen aufregenden Tag. Die einen stellen sich freiwillig in Pose, andere wollen erst verhandeln, manche ergreifen auch ganz unauffällig die Flucht, und wieder andere foppen Dich. Ein toller Beitrag mit schönem Humor. Schade und traurig ist die Geschichte mit dem Kormoran. Wenn da nicht wieder mal die Ursache von *Mensch* herrührt.

    • Man hat es wirklich nicht leicht mit seinen tierischen Models, grins. Zu der Flügelverletzung kann ich nix zu sagen. Äußerlich war nichts zu sehen, keine offene Wunde, kein Blut, nix. Nun weiß man allerdings nicht, wie es auf der Innenseite des Flügels aussah, ich sag ja, null Ahnung.

  7. Hi Moni, wie schön du immer der Sprache der Tiere dolmetschen tust, ich konnte wieder viel schmunzeln. Klasse Bilder sind dabei!

    • Manchmal erhält man aber auch super Vorlagen aus der Tier/Vogelwelt und das sind ja auch die eigentlichen „Macher“ für meine „Übersetzungen“ 🙂

  8. Hallo Moni,
    superschöne Bilder. Die Nilgans erinnert mich an den Kampf mit Oskar. das ist jetzt immer so, wenn ich Nilgänse sehe. War die Schwanenfrau auch wieder da? Der Kormoran tut mir leid. Hoffentlich kommt er durch.

    • Das mit Oskar war aber auch ein Erlebnis, irgendwie habe ich davon auch noch ein Trauma weg 😉 Die Schwanendame habe ich nicht gesehen. Sonst hätte ich sicher auch hier erwähnt gehabt. Bin ja selber gespannt wie das am SHW weitergehen wird. Mit oder ohne Schwäne im Jahr 2018. War schon traurig mit dem Kormoran, vor allem weil man nicht helfen konnte.

    • Sagen wir mal so, ich habe es nicht weit bis dorthin, wo die Natur „richtig“ beginnt. Alles ganz bequem mit dem Radl oder auch zu Fuß zu erreichen.

  9. Ähnlich Erfahrungen habe ich im Dezember machen müssen .Ich wunderte mich über einen Kormoran, er blieb sitzen, obwohl ich immer näher kam. Ein Blick durchs Fernglas zeigte mir den Grund .Um seine Füße und um seine Schwanzfedern hatten sich Angelschnüre verwickelt, die es ihn nicht mehr erlaubten zu fliegen. Idiotische Angler hatten ihren Schrott hinterlassen, die diesem Vogel seine Freiheit genommen haben .Ich hatte aber auch nicht die Chance ihm zu helfen,da er auch ins Wasser ging und davon schwamm.

  10. Hallo Monika,

    und wieder so ein toller Bericht von einem deiner Spaziergänge.
    Immer wieder gefällt mir deine Schreibweise zu deinen Aufnahmen!
    Amseln sind allgegenwärtig und eigentlich nicht so richtig etwas Besonderes.
    Nichts Besonderes?
    Nee nee, sie sind, wenn man sie mal richtig beobachtet, schon besonders hübsche Vögelchen!
    Das Männchen, wie auch das Weibchen. Was ich immer wieder feststelle, wenn diese kleinen fotografiere, ist das sie einem sehr nah heranlassen und wenn man mal etwas bei ihnen bleibt, singen sie dir auch Liedchen vor!
    Bei dem Kormoran, warst du ja echt nah dran. Hoffe auch für ihn, dass er sich mit seinem Flügel wieder erholt!
    Vielleicht besuchst du ihn ja nochmal und kannst berichten.
    Hat wieder einmal Spaß gemacht an einen deiner Ausflüge teil zu nehmen!
    Liebe Grüße Frank

    • Jedes Tier und jeder Vogel ist auf seine Art und Weise „schön“. Du weißt doch, alles liegt immer im Auge des Betrachters. „Amseln sind nichts besonderes“ diese Aussage trifft für wahr auf „viele“ Leute zu. Genauso, wie jede kleine Vogelart für viele Leute einfach ein „SPATZ“ ist 😉

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