30 Kommentare zu “Abenteuerliche Gedanken :-)

  1. Liebe Monika,
    ich kenne die Geschichte von deinem Oskar und sie hat was besonderes!
    Auch wenn es nicht Oskar war, was man nicht genau sagen kann. Werden die anderen ihm bestimmt berichten das du da warst um ihn zu besuchen!
    In Gedanke wird er wohl immer bei dir sein bzw. du bei ihm.
    Und das finde ich an dieser Geschichte so schön!
    Liebe grüße Frank

    • Ich weiß nicht ob ich diese Woche noch dahin komme. Ein Besuch an den Biotopen ist immer ein wenig mit mehr Zeitaufwand verbunden. Und wer weiß wie lange diese Schwanengruppe da noch „pausiert“. Aber eines weiß ich, nie mehr ohne Fernglas zu den Biotopen 😉 Sonst hatte ich es ja immer mit dabei und ausgerechnet beim letzten mal, da wo ich es wirklich hätte gebrauchen können . . . aber so schnell geschaltet hatte ich da ja auch noch nicht. Erst zuhause kam mir ja dieser abenteuerliche Gedanke 🙂 Wie es auch sei, ich überlasse es weiterhin dem Zufall, bzw. dem Glück ob und/oder wann mir Oskar mal wieder über den Weg „schwimmt“.

  2. Das ist sehr aufregend, liebe Monika. Auch den Bericht von 2107 mit den tollen Bildern über Oskar und seiner Familie habe ich mit Spannung gelesen. Auch wenn Du Dir vielleicht nie ganz sicher sein wirst, ob es sich bei der heutigen Begegnung wirklich um ihn bzw. seine Familie handelte, finde ich es toll, daß Du die Schwäne so lange begleitet hast.
    Herzliche Grüße,
    Tanja

    • Vielen Dank liebe Tanja. Und natürlich hoffe ich und ich wünsche es mir auch sehr, dass es eine Fortsetzung von Oskar geben wird.

  3. Wäre ich der Oskar hätte ich auch die Biege am SHW gemacht. Aber sowas von! Was Du so alles vom SHW berichten kannst, ist nicht mehr schön! Bei diesen vielen dummen Menschen dort, die sich da in der wärmeren Jahreszeit aufhalten wundert es mich wirklich, dass dort noch Vögel brüten. Ich habe im letzten Jahr auch von den Veranstaltungen am Schiffshebewerk gehört. Ich glaube zwei davon fanden ausgerechnet in der Brutzeit statt. Ich habe mich sehr über Oskars Schlagfertigkeit gefreut, was Du mit hervorragenden Bildern kommentiert hast (ferngesteuerte Modellboote) Egal wo Oskar sich jetzt aufhält, er wird zweifellos immer das Richtige tun.

    • Hey Paule, eine Luxusgegend für Wasservögel ist das Oberwasser am SHW sicher nicht. Und natürlich gibt es verdammt viel zu beklagen und zu bemängeln am SHW, was die Wasservogelwelt dort betrifft. Aber komischerweise konnten sich bis jetzt alle Wasserbewohner dort immer recht gut behaupten. Jedes Jahr gab es bis jetzt Nachwuchs von allen Arten dort zu sehen. Also muss es ja irgend etwas dort geben, was die Wasservogelwelt dazu anhält nicht aus diesem Gebiet zu verschwinden 🙂

  4. Aufgrund deines aktuellen Thema habe ich mich auf deiner Homepage umgeschaut und mir alles von Oskar durchgelesen. Man spürt beim Lesen und Schauen der Bilder, dass Oskar für dich nicht nur ein willkommenes Fotomotiv ist. Da ist mehr zu spüren. So kann ich auch sehr gut verstehen, dass Deine Gedanken immer wieder um die eine Frage kreisen : War er es oder war er es nicht. Seit dem letzten Sommer hast Du ihn nicht mehr gesehen und weil Du ihn schon über Jahre hin kennst und regelmäßig besucht hast, kann ich mir gut vorstellen, dass Du Dir so Deine Gedanken machst. Da ist wirklich guter Rat teuer. So wie ich aus Deinen Dokumentationen ersehen kann, ist Oskar eine echte Kämpfernatur, bevor der klein aufgibt fallen Ostern und Weihnachten auf einen Tag. Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Oskar bald wieder siehst und zwar in seinem alten Revier am Schiffshebewerk. Sollte es so eintreffen, wirst Du sicher darüber berichten.

    • Hallo Kerstin, natürlich fehlt jetzt was am SHW, wenn ich dort bin. Oskar war der König dort am Oberwasser 🙂 Es war immer schön und es war immer was los, wenn Oskar da war. Er hatte immer eine Überraschung auf Lager, gute und auch manchmal nicht so gute. Das vermisse ich natürlich jetzt am SHW. Und ganz klar, natürlich vermisse ich den Oskar. Bin mal gespannt, wenn ich mal wieder auf den „Schwanenvadda“ dort am SHW treffe. Ich glaube wir haben uns viel zu berichten.

  5. Deine abenteuerlichen Gedanken finde ich nach dem ich mir deinen Bericht angeschaut habe sehr berechtigt. Wie Gini auch schon meint, was soll dagegen sprechen ? Na sicher ist das keine direkte Antwort wie Ja oder Nein. Aber warte erst einmal ab, was sich im Frühjahr am Schiffshebewerk ergeben wird. Ich glaube nicht, dass Oskar sein altes Revier vergessen hat. Und sollte er sich jetzt wirklich mit den anderen vielen Schwänen an den Biotopen aufhalten, dann nur vorübergehend, die Gruppe wird sich sowieso wieder auflösen, sobald die Brutzeit wieder losgeht.

  6. Hallo Moni, gerne gebe ich diesem Beitrag mein „like“, weil ich ihn wieder mal absolut klasse finde. Aber von Schwänen weiß ich nicht soviel und kann Dir auch nichts dazu sagen.

    • Hi Gismo, danke für’s liken. Wenn ich ehrlich bin, mehr als die Meinungen von anderen zu meinen abenteuerlichen Gedanken kann ich nicht erwarten. Denn niemand kann wirklich wissen, was in so einem Schwanengehirn vor sich geht. Aber schon die Meinungen anderer zu diesem Thema sind für mich sehr interessant zu lesen. Und gerade Meinungen sind doch sehr wichtig um eine interessante Diskussion zu einem Thema zu führen 😉 Nur wer sich äußert findet auch Gehör 😉

  7. Solange sich Schwäne in der Aufzuchtsphase des Nachwuchses befinden, sind sie natürlich viel sensibilisierter, was auf die Fürsorge und Verantwortung für den Nachwuchs zurückzuführen ist. Wie es auf den Bildern aussieht, sind die Jungschwäne wohl wirklich dem Schwanenpaar zu zu ordnen. Deshalb auch die anhaltende Gebärde mit den Flügeln. Da liegst Du schon ganz richtig mit deiner Vermutung. Ob es allerdings der Oskar ist, kann ich nicht beurteilen, dazu müsste ich den Schwan persönlich kennen und ihn auch über einen längeren Zeitraum studiert haben müssen.

    • Und ich habe ihn studieren können, über Jahre hinweg und bin mir trotzdem nicht sicher. Gestik, Verhalten und Gebärden an den Biotopen, alles spricht für Oskar, auch der außergewöhnlich stark ausgeprägte Höcker. Hätte ich wenigstens den Ring am Bein sehen können (Oskar ist beringt) aber dazu gab es keine Möglichkeit. Wäre dieser Schwan doch nur noch ein wenig näher in meine Richtung geschwommen, denn den Kurs in meine Richtung hatte er einmal auch unternommen gehabt. Hat aber dann viel zu früh, um ihn wirklich erkennen zu können, wieder abgedreht. Aber noch zwei Fragen zum Schluss die ich offen im Raum stehen lassen möchte : Sollte es wirklich so einen Zufall geben, dass sich ausgerechnet in dieser Schwanengruppe eine Familie mit Jungschwänen befindet ? Sollte es wirklich nur reiner Zufall sein, dass der männliche Schwan so einen stark ausgeprägten Höcker wie Oskar hat ? Alles wirklich nur purer Zufall ? Die Antworten darauf werde ich wohl nie erfahren. Außer ich schlage jetzt ein Zelt an den Biotopen auf und beobachte die Schwäne dort nonstop rund um die Uhr 😉

  8. Aufgrund deiner ausführlichen Fotodokumentationen von Oskar, die ich immer mit großem Interesse auf deiner Homepage verfolgt habe, bin ich natürlich im Bilde. So traue ich dem abtrünnigen Oskar durchaus so eine Aktion zu. Da er sich schon seit dem letzten Sommer mit seiner Familie „abgesetzt“ hatte, ist damit wohl ersichtlich, dass er ein richtiges Schwanenleben dem Vorführleben am Schiffshebewerk vorzieht. Ein Schwanenleben mit all seinen typischen Verhaltensweisen, wozu auch das Zusammenleben in einer Gruppe außerhalb der Brutzeit gehört. Dieses Zusammenleben in einer Gruppe ist auch nicht ohne Grund. Einmal im Jahr kommen die Schwäne in die Mauser und sind dann für 4 bis 8 Wochen flugunfähig. So hat das gemeinsame Mausern in der Gruppe auch seine Schutzfunktion.

    • Das mit der alljährlichen Mauser ist mir von den Stockenten her bekannt. Mit einem mal waren sie alle ganz plötzlich wie vom Erdboden verschwunden von den Orten und Gebieten wo man sie immer antraf. Und dann entdeckte ich mal so eine große Sammelstelle von Stockenten. Es befanden sich über 200 Enten in dieser Gruppe. Und alle sahen sie ganz fürchterlich aus 🙂 So harrten sie da alle gemeinsam aus bis die Mauser beendet war und sie wieder flugfähig waren.

  9. Ich halte es auch für möglich, dass es sich um Oskar handelt. Wenn es sich so verhält wie du es in deinem Bericht schilderst, die kurze Flugentfernung zu den Biotopen hin. Was soll dagegen sprechen ? Und die Bilder sprechen auch für sich.

    • Schön dass Du meine Vermutung auch für möglich hältst. Also sind meine abenteuerlichen Gedanken wohl gar nicht so falsch.

  10. Das wär ja cool, wenn das wirklich der Oskar war. Da hätte man wenigstens Gewissheit, das es ihm gut geht. Woran erkennst du denn die Jungschwäne? Der eine dunkle ist klar, aber die andern?

    • An der Schnabelfärbung kann man die Jungschwäne deutlich erkennen. Erst ab Beginn der Geschlechtsreife färbt sich der Schnabel mit zunehmenden Alter in das tief Orange.

  11. Hallo Monika, so wie du das in deinem Bericht schilderst, mit schönen Bildern und Erklärungen darlegst halte ich es durchaus für möglich, dass es sich um Schwan Oskar und Familie handelt. Was jetzt für mich sehr interessant zu wissen wäre, kehren er und seine Partnerin zur nächsten Brutzeit wieder zurück in ihre ursprünglichen Gefilde am Schiffshebewerk ? Der Nachwuchs aus dem letzten Jahr wird ja von den Elterntieren, mehr vom Männchen ausgehend bis zur nächsten Brutzeit vertrieben sein. Da bin ich ja mal gespannt.

    • Das ist wirklich eine interessante Frage. Ich bin nämlich ebenso darauf gespannt wie ein Flitzebogen. Spätestens zu Beginn der Brutzeit werde ich Antwort darauf erhalten. Denn dann kann ich „Oskar“ (wenn) wieder aus nächster Nähe beobachten und ihn auch sternenklar als Oskar identifizieren.

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