53 Kommentare zu “Nur eine kleine Runde – Teil 2

  1. Deine Fotos von den kleinen sind voll niedlich.
    Der Bericht als solcher macht mich nachdenklich und wütend zugleich!
    Wir mischen uns in jeder Hinsicht ohne Recht in die Natur ein.
    Aber wir bekommen unsere Rechnung bzw. haben sie schon Teilweise bekommen.
    Des weiteren darf man sich auch nicht wunderen, das es viele Tiere immer mehr in die Städte zieht!

  2. Tolle Bilder Moni! Man kann das ja auch immer wieder in den feinen Parks erleben, da zählen die fein säuberlich gestutzten Rosenstauden auf dem englischen Rasen mehr, als die tierischen Bewohner des Parks 😉

  3. Ich hab da mal eine Frage, aber bitte nicht lachen. Ich weiß es nämlich wirklich nicht. Wie unterscheidet man eigentlich einen Feldhasen von einem Wildkaninchen. Ich sehe auch hin und wieder bei uns auf dem Feld was hoppeln, weiß aber nicht ob das Hasen oder Kaninchen sind.

    • Liebe Claudia, warum soll ich lachen. Im Gegenteil, ich freu mich über dein Interesse. Feldhasen sind im Ganzen viel lang gestreckter im Körperbau. Ein Kaninchenkörper wirkt gedrungener. Ein Feldhase ist auch viel größer, hat längere Läufe und die Ohren sind länger und an den Enden spitzer. Die Ohren beim Feldhasen sind an den Spitzen schwarz und direkt darunter leuchten weiße Flecke schon von weitem. Ich hoffe ich konnte Dir weiterhelfen.

      • Weiß nicht 🙂 Ich werde auf jeden Fall beim nächsten mal auf die Unterschiede achten die du aufgezählt hast. Vielen Dank.

  4. Also ganz ehrlich, mir wäre es egal wenn die Blümchen auf dem Grab das ich pflege angeknabbert werden. So erfüllen sie noch einen guten Zweck. Und wird es mal zu viel mit den Kaninchen, dann kann man sie auch einfangen und irgendwo weit weg in Wald und Flur wieder laufen lassen. So erhalten die „Störenfriede“ zumindest eine Chance.

    • In Wald und Flur lauern wieder ganz andere Gefahren für so ein Wildkaninchen, aber dann wäre es wenigstens „natur“ und kein beabsichtigtes Massentöten.

  5. Deine „Kleine Runde“ hat mit diesen zwei Teilen wieder mal großen positiven Eindruck bei mir hinterlassen. Von Deiner Freude über die gelungenen Elsterbilder, Deinem Ärger über die misslungenen Falkenbilder bis hin zu dem traurigen Geschehen auf Eurem Friedhof. Du bist wirklich mit ganzem Herz und ganzer Seele in allen Momenten voll dabei 😉 Nun warte ich mit Spannung auf den letzten Teil.

    • Logisch bin ich immer voll dabei 😉 Mich interessiert nicht nur das Motiv für mein Bild, sondern auch das ganze drum herum. Ich sehe einen Vogel, ein Tier nicht nur als schönes Bildmotiv für meine Naturfotografie, nee ich mach mir schon so meine Gedanken, denn diese Bildmotive „leben und fühlen“ genauso wie wir 😉

  6. Es ist ein Jammer, dass der Mensch entscheiden darf, welches Tier wo leben darf, wenn es leben darf. Warum kann sich die Menschheit nicht auf entgegenkommende Weise mit der Natur einigen. Ich bekomme echt die Wut, wenn ich sowas lesen muss. Finde es aber richtig von Dir, dass du auch die nicht schönen Dinge zum Thema machst, denn es ist nichts mehr so schön wie es mal war! Die immer mehr werdenden NSG’s sind ja wohl bitter nötig, wenn man den Tieren den ganzen Freiraum nimmt. Doch leider machen sich auch viele Leute die NSG’s zu nutze für ihre eigenen Interessen und diese sind alles andere als naturfreundlich.

    • Entweder gibt es Bauland oder ein vorher „freies“ Gebiet wird plötzlich zu einem NSG erklärt zum Schutz von Natur und Tier. Wenn sich auch alle daran halten würden und die vorgeschriebenen Regeln beachten würden, manche verwechseln ein NSG mit einem Vergnügungspark, so sehe ich das mittlerweile.

  7. Man muss immer ein bisschen mehr Zeit einplanen bei solchen Vorhaben, vor allem wenn man den Knipskasten mit nimmt. Teil 1 gefällt mir sehr gut, der zweite Teil gefällt mir nur wegen den Bildern, die Story macht mir einen dicken Hals. Mal sehen was Teil 3 bringen wird. Bin schon sehr gespannt.

    • Daran sind die freilebenden Tiere doch schon längst dran gewöhnt 😉 und finden meistens Versteck- und Fluchtmöglichkeiten.

    • Auf diese Art und Weise (Verunruhigung) hat man ja auch schon ganz erfolgreich den Kiebitz vertrieben und auch andere Vogelarten, warum soll es den Kaninchen da besser gehen.

  8. Diese Art Kaninchen zu ermorden, anders kann ich das nicht nennen, kannte ich noch nicht. Schön das es sie wieder bei dir gibt. Tolle Bilder.

  9. Von solchen Falkner Einsätzen habe ich auch schon gehört. Nicht dass ich das befürworte, möchte aber ergänzend dazu sagen, dass der Besucher auf dem Friedhof oder im Park nichts davon mit bekommt. Diese Jagd, das Kaninchen stellen, geht sehr lautlos von statten. Tier und Mensch sind bestens aufeinander abgestimmt.

  10. Gütiger Himmel! Was sind das für grausame Methoden! Ich hoffe der Kaninchenbestand kann sich weiter gut erholen. Ganz, ganz tolle Bilder!

  11. Kaninchen und Hasen habe ich schon ewig nicht mehr gesehen. Da freue ich mich über deine Bilder, die ich sehr gut finde.

  12. Wenn es nicht die Kaninchenpest ist, die sie dahin raffen lässt, ist es der Mensch der für ihren Untergang sorgt. Dabei sind das so friedliebende Tiere, tun niemanden etwas.

    • Doch sie tun was : Sie ernähren sich von dem, was des Menschen Gräbern ziert. Darauf steht die Todesstrafe ! Das hat der Mensch so entschieden!

  13. Hoffentlich finden sie dort ihre Ruhe wo du sie entdeck hast und kannst noch mehr so schöne Bilder von ihnen machen.

    • Ruhe finden sie dort nicht mehr lange, von der Strasse aus wird seit letztem Jahr ein ganz neuer Weg gelegt, schön gepflastert und asphaltiert, er wird direkt durch dieses noch „wilde“ Gebiet verlaufen 🙁

  14. Die Menschen sind das doch selbst in Schuld, dass die Kaninchen zur Plage werden. Alles wird doch immer mehr bebaut, wo sollen sie denn noch hin. Nichts desto trotz, ganz tolle Bilder hast Du machen können.

  15. Mein Gefällt mir gilt deinen sehr schönen Aufnahmen, die Geschichte dazu ist alles andere als schön. Den Tieren werden immer mehr Freiräume genommen, wo sollen sie denn noch hin? Da bleibt es doch nicht aus, dass Parks und auch Friedhöfe zu Habitaten freilebender Tiere werden.

  16. Wildkaninchen sind Fluchttiere und müssen leider ihrem Namen alle Ehre machen. Wie gut dass die Population der Kaninchen so üppig ist, so können sie sich wenigstens wieder erholen und sind nicht so schnell vorm Aussterben bedroht.

    • Das könne sie aber nur, wenn noch genug Raum für sie übrig bleibt. Und das sieht ja nicht so gut aus, wie wir alle wissen. Überall wird zugebaut.

  17. An dem Binnenkanal stören sie keinen, dort werden eher die Wildkaninen gestört, wie du es ja selbst erlebt hast 😉 Wie kommt man auf kleinen Binnenkanal ? (Sehr schön umschrieben)

    • An dem „Binnenkanal“ wird leider auch schon gebaut. Bald sind dort die freien Flächen für die Tiere auch weg, es wird dort ein ganz neuer Weg gelegt, entlang des Binnenkanals, natürlich gepflastert, Büsche und Wiesen müssen wieder weichen. Es ist zum kotzen.

  18. Wie kann man den Kaninchen nur sowas grausames antun? Da muss es doch humaneres geben, als so eine Tiermorderei. Und das auf einem Friedhof, muss man sich mal vorstellen!

    • Auf jeden Fall war es nach „Bio“ Art, also Umweltfreundlich, vielleicht war das ausschlaggebend für diese grausame Art und Weise. Denn Giftköder auf einen Friedhof oder in Parks auslegen ist wohl zu riskant, wegen Hunde.

  19. Schön, dass du sie wieder entdeckt hast. Der Falkner hatte bestimmt einen Mordsspass, für mich nichts anderes als ein Jäger mit tierischen Waffen statt der Schrotflinte. Die Umschreibung *kleiner Binnenkanal* finde ich sehr gut, zwinker!

    • In gewisser Weise ist das ja auch ein kleiner Binnenkanal, wenn man mal das Wort „Kanal“isation mal von einer anderen Seite her betrachtet 😉 Sicher hatte der Typ einen Mordsspass, konnte er wohl endlich mal wieder seinem Hobby fröhnen. Denn man darf ja nicht einfach so wild drauf los jagen.

    • Das liest man gerne, ich meine dass sie auch bei dir wieder rum hoppeln. So ein Dreikant ist schon extrem nützlich. Scheinen die vielen HH ja auch zu haben, die laufen ja häufig dort rum, wo ich gestern war.

    • Ein Tierleben ist halt nicht mehr viel wert, bzw. gar nichts mehr in unserer Gesellschaft. Die Blümchen auf den Gräbern sind wichtiger, auch wenn diese nach kurzer Zeit eh verwelken.

Kommentar verfassen