Mäusebussard und Turmfalke

 

Diesen Mäusebussard konnte ich im Februar noch aus kürzester Distanz (knappe 10 Meter) fotografieren, ohne dass er die Flucht ergriff. Bei diesen Bildern hier, die im März entstanden sind, hat der Mäusebussard seine Fluchtdistanz um einige Meter hochgeschraubt. Auf 10 Meter ließ er mich nicht mehr heran kommen, diese Bilder entstanden aus ca. 30 Metern Entfernung. Einen Schritt näher von mir und er flog ein Stück weiter. Ich wiederholte das Spiel, sobald ich diese 30 Meter Distanz zwischen uns durchbrach, flog er ein Stück weiter. Also beließ ich es schließlich dabei.

In den sehr kalten Wintermonaten, so wie es jetzt auch im Februar der Fall war, konnte ich immer wieder feststellen, dass die eigentlich sonst sehr scheuen Vogelarten, mehr die Nähe zum Menschen suchten, bzw. ihre Fluchtdistanz sich um ein erhebliches verringerten. Ob es der nagende Hunger ist, wegen Futtermangel im Winter, oder einfach nur die Kälte, die sie dazu veranlasst, ist schwer zu sagen. Jedenfalls ist das eine Tatsache, die ich jedes Jahr, besonders bei den sehr scheuen Vogelarten erneut beobachten kann. Noch eine keine Anmerkung : 30 Meter Fluchtdistanz sind für einen Mäusebussard auch noch recht ungewöhnlich, bei diesem Exemplar handelte es sich um einen speziellen Bussard : „Mäusebussard wundersam“ 🙂 Normale Distanzen betragen beim Mäusebussard zwischen 50 – 100 Meter nach meinen eigenen Erfahrungen.

Dann gab es noch diesen Falken hier:

Nach langer Zeit kam mir endlich mal wieder ein Falkenmännchen vor die Kamera. Die Geschlechter der Turmfalken lassen sich neben anderen Merkmalen in der Gefiederzeichnung sehr gut am Kopf unterscheiden. Das Haupt des Männchens ist grau gefärbt. Beim Weibchen ist die komplette Kopfpartie genauso braun wie der Rest des Gefieders. Die graue Färbung des Kopfes trifft allerdings nur auf „erwachsene“ Männchen zu.

Beispielbilder (ältere Aufnahmen)

Tipps : Der wundersame Mäusebussard und Turmfalken auf der Jagd