Gänse auf den Feldern

 

Kanadagänse und Graugänse sind reine Vegetarier. Von daher kann man beide Arten auch oft in großer Anzahl auf Feldern und Wiesen antreffen. Kanadagänse sind dazu weit weniger scheu als Graugänse. So gehören Kanadagänse in Parks zum typischen und alltäglichen Erscheinungsbild. Von den Parkbesuchern nehmen sie kaum Notiz und nicht selten kann man sogar Kanadagänse mit ihrem kleinen flauschigen Nachwuchs in Grünanlagen beobachten. Beide Arten ernähren sich von Land- und Wasserpflanzen, Gras, Sämereien und landwirtschaftliche Erzeugnissen (Felder: Mais, Raps, Rüben)

Die Kanadagans ist ein Zugvogel. Doch immer mehr Kanadagänse ziehen im Winter nicht mehr fort, sind hier heimisch geworden und überwintern auch bei uns in Deutschland. Die Kanadagans die ursprünglich in Nordamerika zuhause ist, wurde von Menschenhand nach Europa gebracht. Ihre Verbreitungsgebiete in NRW liegen hauptsächlich im Ruhrgebiet. Dort sind sie vielerorts nicht gerne gesehen. Gehwege in Parkanlagen werden vom Kot der Gänse verdreckt und auch bei den Landwirten ist die Kanadagans ein unbeliebter Gast, da sie in großer Anzahl auf den Feldern die Ernten großflächig vernichten (können).



 Auf dem Feld

Die Graugans zählt bei uns in Deutschland zu den Standvögeln. Sie gehört zu unseren heimischen Vogelarten. Auch sie wird als großer „Ernteschädling“ eingestuft.