Bilanz zum Winter 2017/2018

 

So langsam sollte es nun wirklich reichen. Ich habe den/diesen Winter mal Revue passieren lassen. So verrückt wie sich dieser Winter diesmal verhielt, also: „Normal“ geht anders!


Ein plötzlicher Wintereinbruch am 10. Dezember bescherte uns eine wunderschöne Winterlandschaft, allerdings hielt diese weiße Pracht nicht lange an, da sich die Temperaturen nur ganz knapp um den Gefrierpunkt bewegten, mal im Minusbereich und auch oft nach oben in den Plusbereich hinein. Diese knappe Plus und Minus Spielerei der Temperaturen war also nix halbes und nichts ganzes. So verhielt es sich den ganzen Dezember über.

Winterimpressionen vom 10.Dezember 2017 – Winter für 4 Stunden

Dann die absolute Krönung :
Schneeglöckchen die eigentlich frühestens im Februar zu erwarten sind konnte ich schon am 31.Dezember 2017 fotografieren !

Natürlich gingen zu diesem Zeitpunkt dann überall im Netz die Witzeleien über den Klimawandel los. Und natürlich war es ja auch viel zu mild für den Dezember und auch für den Januar 2018. Fast frostfrei erlebten wir hier im Ruhrpott den Januar. Sogar die Weidekätzchen fingen schon an zu sprießen. Man hatte den Winter auch eigentlich schon abgehakt. Und dann kam es ganz dicke !

Der Februar brachte uns dann mit aller Härte den Winter zurück. Die Temperaturen fielen sehr tief in den Keller. Dauerfrost begleitet von einem eisigen schneidenen Ostwind war nun im Februar angesagt. Die Witzeleien über den Klimawandel verstummten und keiner fand es mehr lustig. Denn jetzt war der Winter gekommen, wenn auch verspätet, jetzt war er da. In vielen Teilen Deutschlands gab es Schnee. Nur im Ruhrpott nicht. Das was im Ruhrpott runter kam, konnte man nicht als „Schnee“ bezeichnen, das bisschen Puderzucker fiel nicht weiter auf. Aber kalt war es. Eisig kalt. Die Minustemperaturen hielten sich auch bei uns im zweistelligen Bereich auf.

Eisige Impressionen vom Februar 2018

Der Februar ging zu Ende und mit ihm auch der Winter. So dachte man. Pustekuchen, der März drehte den Spieß abermals um. War es zu Anfang für einige Tage sehr frühlingshaft, sogar die Kraniche kamen aus ihren warmen Winterquartieren zurück, schlug der Winter abermals zu. Im Ruhrpott wieder mit zweistelligen Temperaturen im Minusbereich, dazu auch wieder dieser schneidende Ostwind. Mittlerweile sind schon zwei Drittel des Monats März um und immer noch ist es sehr kalt, so konnte ich am 19.03.2018 noch einige schöne Eisgebilde fotografieren. An diesem Tag fegte der eisige Ostwind besonders stark.

Eisige Impressionen im März 2018 (19.03.2018)

Also ganz ehrlich, ich hab so langsam echt genug von einem Winter, der erst nicht in die Pötte kam und jetzt anscheinend nicht mehr enden will. Auch für den April sehen die Metereologen nicht das ideale Frühlingswetter mit angemessenen Temperaturen vor. Nun ja, an dem Wetter können wir GsD nicht rumschrauben, aber ideal wäre es manchmal schon 😉

Tipps: Blässhuhn auf Eis und Wasservögel im Winter