Es gibt wieder neues aus Castrop-Rauxel, bzw. vom Schiffshebewerk in Henrichenburg zu berichten. Ich vermute mal es handelt sich um das Schwanenpaar, dass ich noch vor kurzem dort fotografieren konnte. Denn weitere Schwäne waren dort nicht ansässig. Dieses Paar was jetzt tot ist, hatte letztes Jahr im Unterwasser des SHW’s seinen kleinen Nachwuchs groß gezogen gehabt. Dieses Jahr im Januar konnte ich sie im Oberwasser des SHW’s beobachten in dem ehemaligen Revier von Oskar.

Ein Klick auf das Bild führt zum Artikel – Ruhrnachrichten.

(Bild: Copyright Klaus Dietle)

Gutes und schlechtes habe ich von meiner gestrigen „kleinen“ Wanderung zum Schiffshebewerk (SHW) mitgebracht. Aber immer hübsch der Reihe nach :

Anfangen möchte ich diesmal mit dem mega Wetter am gestrigen Sonntag. Sonne pur und Plusgrade !!! In der Sonne war es richtig warm, das animierte mich, doch wieder mal auf die herrliche Frühlingsflora zu halten, die sich ja sogar selbst dem momentanen Frost mit Härte wiedersetzt.

Auf dem Hinweg durch die Felder bekam ich noch mal die Chance auf Saatkrähen. Viele waren es nicht mehr. Und bald werden sie auch wieder ganz verschwunden sein. Mit dem Winter, der bald immer mehr dem Frühling weicht, verschwinden auch die Saatkrähen wieder bei uns.

Nach den Feldern nahm ich wieder die Abkürzung durch das kleine Wäldchen und am Ausgang des Waldes bot sich erneut ein mir schon gewohnter Anblick: Mäusebussarde auf dem angrenzenden Feld. Diesmal waren sie aber soweit entfernt, dass es sich soeben lohnte, auf den Bussard zu halten, der mir am nächsten war.

Angekommen am Schiffshebewerk erlebte ich eine herbe Enttäuschung : Das gesamte Oberwasser am SHW war komplett Vogelfrei ! Kein Wasservogel weit und breit. Nicht ein einziger. Dafür war aber jede Menge Fussvolk dort unterwegs. Ist ja klar, war ja schönes Wetter, das lockt alle aus der warmen Stube. Dann registrierte ich, dass der „Kahlschlag“ am Oberwasser erweitert wurde. Noch mehr Büsche an den Ufern fielen der Säge zum Opfer.

In diesem Bereich (Bild hier drüber) hielten sich überwiegend Zwergtaucher, Blässhühner und die Teichrallen auf. Ab Mai konnte man hier schon die ersten Libellen beobachten. Ganz besonders die Gebänderte Prachtlibelle konnte man vermehrt hier in der Ufervegetation antreffen.

Alles runter geschnitten bis zum Boden. Manchmal habe ich den Verdacht, dieser Kahlschlag hier am SHW ist auch das Werk vom Anglerverein und Gewässerschutz, so wie im Erin Park am Teich. Und ich gehe sogar noch weiter, vielleicht haben sich das die Angler für sich alles so toll frei gemacht, für die nächste Angelsaison. Wer weiß ? So kommen sie bequemer an die Ufer heran. Denn sobald es wieder wärmer wird, geht es auch hier mit der Angelei wieder los. Wenn ich Wasservogel wäre, würde ich nicht mehr hierher zurückkehren. Hier wird es immer schlimmer! Und jetzt schneide ich noch ein Thema an, richtig, es geht um die Hundehalter. Auch diese waren wieder massenweise dort am SHW unterwegs. Was mir in der letzten Zeit so aufgefallen ist, sah man früher eine Person mit einem Hund, dann sieht man heute eine Person mit mindesten drei Hunden! Wahre Rudelführer sind heut zu Tage unterwegs an Gewässern und in Naturschutzgebieten wo die Hunde an der Leine zu führen sind. Das ewige Leid mit der Leinenpflicht ist ja überall gegenwärtig. Nun ja, sollte die Angelsaison dort am SHW bald wieder losgehen, dann brauchen sich die Angler nicht mehr mit den Wasservögeln „rumärgern“, die wurden ja nun erfolgreich vertrieben, dafür können sie sich dann mit den immer mehr werdenden Hunden dort, die ja auch zu Rudeln ins Wasser gelassen werden, „befassen“.
Also ich persönlich, glaube nicht mehr daran, dass sich dieses Jahr noch etwas besonderes in der Wasservogelwelt am SHW tun wird. Einiges an Wasservögel wird sich sicher wieder dort einfinden, doch für Haubentaucher, Reiherenten und Zwergtaucher, sowie Schwäne scheint es momentan das AUS zu sein.

Bloß schnell weg hier ! Am Unterwasser des Schiffshebewerk, entdeckte ich einen Haubentaucher. Ganz mutterseelenallein schwamm er da auf dem weiten Gewässer herum. Schnell nochmal drauf gehalten. Wer weiß wann ich wieder einen Haubentaucher zu sehen bekomme. Hier am SHW waren sie zuhause, jedes Jahr konnte man tolle Beobachtungen machen.

Sorry, dass ich meine gestrigen Beobachtungen und Entdeckungen am SHW mit so einer ironischen und sarkastischen Art niederschreibe, aber ich kann das wirklich nicht gut heißen, was da am SHW in der letzten Zeit abgeht.

Mittlerweile lag das SHW schon wieder weit hinter mir, eine Rabenkrähe erweckte meine Aufmerksamkeit. Sie flog ein paar Meter von mir entfernt über den Weg und hatte etwas ganz großes im Schnabel. Das machte mich neugierig. Zum Glück landete sie ganz nah in einem Baum. Was meint Ihr ? Ich tippe auf ein Brötchen mit Schokokrümmel 🙂

Zwei Mäusebussarde zogen am Himmel ihre Kreise

 Dann gab es noch ein ganz besonderes Highlight für mich. Meine erste Rehsichtung in diesem Jahr (Freu) Natürlich wildlife! Uns trennten ca. 100 Meter, der Wind stand wohl günstig für mich, so konnte ich mehrere Schnappschüsse von dem Reh machen.

Damit endet auch schon mein kleiner Ausflug zum Schiffshebewerk. Natürlich werde ich auch weiterhin dem SHW hin und wieder einen Besuch abstatten. Doch rechne ich nicht mehr mit großartigen Begegnungen aus der Wasservogelwelt dort am SHW. Aber schon alleine wegen den Hin und Rückwegen lohnt es sich die Richtung zum SHW einzuschlagen.

Es ist nur eine ausgesprochene Vermutung von mir, die ich über Angler und Gewässerschutz in meinem Bericht hier äußere. Doch für mich liegt dieser Verdacht sehr nahe und klingt auch logisch. Warum sonst werden bei uns überall die Ufer an den Gewässern so radikal frei gelegt? Naturschutz und Pflanzenpflege sieht anders aus!

Mein Beitrag im Lokalkompass Castrop-Rauxel :

http://www.lokalkompass.de/castrop-rauxel/natur/warum-d828545.html

Vielleicht findet sich ja jemand der die Antworten darauf weiß!

An den Biotopen – Teil 4 – Fototour am 13.02.2018

„Der Heimweg“

Nach etwas über drei Stunden Aufenthalt an den Biotopen, wurde es nun langsam Zeit für den Heimweg. Die Sonne stand schon tief am Himmel, und wenn ich auf dem Rückweg auch noch was erhaschen wollte, dann aber nix wie los. So spektakulär wie an den Biotopen selbst, gestaltete sich der Rückweg natürlich nicht, aber immerhin 🙂

Zunächst entdeckte ich zwei Birkenzeisige im „Winterkleid“

Ein Haussperling und ein Rotkehlchen konnte ich auch noch schnappen

Dann kam ich wieder an dem alten (kaputten) Lichtfluter vorbei, auf dem Hinweg saß dort ein Turmfalke, könnt Ihr Euch erinnern? Und nun saß ein Star dort in der Abendsonne. Ich erwähnte das auch schon mal, dieser Lichtfluter ist ein begehrter Anflugplatz für zwei bestimmte Vogelarten. Ist es kein Star, dann ist es ein Turmfalke, immer schön im Wechsel 🙂

„ALDA“ ist das noch normal ??? Wir hatten Minusgrade ! Hallo ??? Und da waren zwei Typen ganz hoch am Himmel unterwegs in so einem offenen Propellerteil. Ja ist es denn wahr ? 🙂

 

Zwei Gimpel (Dompfaff) Weibchen vor mir auf dem Weg, ziemlich weit weg, aber lieber aus der Entfernung Bilder „sichern“, bevor sie weg flogen, sobald ich näher kam. Diese Vogelart ist bei uns in freier Wildbahn recht scheu. In den Gärten bei der Winterfütterung sieht das natürlich anders aus. Da bekommt man sie besser und aus nächster Nähe vor die Linse.

Dann entdeckte ich auf einem Feld, ziemlich weit weg, die ersten Kiebitze ! FREU ! Sie sind also wieder zurück, bzw. die Vorhut ist zurück, der Rest trudelt etwas später ein. Insgesamt waren es 5 Kiebitze auf dem Feld. Dann werden sie dieses Jahr sicher auch wieder hier bei uns in Castrop-Rauxel brüten und ihren Nachwuchs groß ziehen.

Mittlerweile schon fast in unserer Siedlung angekommen, entdeckte ich wieder diese kleine Schar Stare hoch oben in der selben Baumkrone einer Pappel, wie beim letzten Mal. Es scheint ihr Schlafbaum zu sein.

Ein wunderschöner Sonnenuntergang beendete diesen tollen Tag und diese wahrhaftig sehr aufregende und fotoreiche Fototour.

 M O M E N T !!!

Da war doch noch was 🙂

Da präsentierte sich doch wahrhaftig noch mal ein Turmfalke im letzten Licht der untergehenden Sonne 🙂

Also wirklich, schöner hätte dieser wundervolle Tag nicht ausklingen können.

An den Biotopen – Teil 3 – Fototour am 13.02.2018

„Wasservögel im Winter“

Im dritten Teil habe ich einige Bilder aus der „Wasservogelwelt im Winter“ zu einer kleinen Doku, bzw. Bildergalerie zusammengefasst. Diese Bilder sind ebenfalls auf der Fototour vom 13.02.2018 entstanden.

Auch hier gilt wieder :
Mit einem Klick auf das Bild kommt man direkt zur Doku/Bildergalerie

Der letzte Teil von dieser Fototour folgt in Kürze !

An den Biotopen – Teil 2 – Fototour am 13.02.2018

„Blässhuhn auf Eis“

Auf meiner Fototour an den Biotopen habe ich mich auch eine ganze Weile mit den Blässhühnern „beschäftigt“. Was ich davon mitgebracht habe, ist in meiner kleinen Blässhuhn-Doku zu lesen und zu sehen, die sich auf meiner Homepage befindet:

Mit einem Klick auf das Bild gelangt man direkt zur Blässhuhn-Doku

In Kürze geht es mit Teil 3 „An den Biotopen“ weiter

An den Biotopen – Teil 1 – Fototour am 13.02.2018

„Immer noch 19 Schwäne . . . „

. . . konnte ich an diesem Tag an den Biotopen zählen. Der Schwanenbestand ist also unverändert geblieben, seit dem letzten Besuch (21.01.2018) an den Biotopen. Diesmal waren einige sehr nah am Ufer und diese Gelegenheit habe ich natürlich ausgenutzt. So kamen auch hier viele Bilder zusammen. Ich habe sie alle in einer Galerie auf meiner Homepage untergebracht.

Auf einigen Bildern ist auch eine Tafelente zu sehen, leider hatte ich diese nicht im Fokus, von daher unscharf. Habe das aber erst zuhause beim Bilder sichten gemerkt, dass ich eine Tafelente fotografiert habe. LoL. Die fehlt mir noch in meiner Vogelarten Sammlung. Naja, muss ich das nächste Mal einfach besser aufpassen 😉

Mit einem Klick auf das Bild kommt man direkt zur Galerie

Der 2.Teil „An den Biotopen“ folgt in Kürze!

Tag der Greifvögel – Teil 2 – Fototour am: 13.02.2018

„Der Wundersame Mäusebussard“

Es geht weiter mit Teil 2. Mit den Mäusebussarden verhielt es sich auf dieser Fototour ebenso, wie mit den Turmfalken. Ich bekam auch bei den Bussarden ganz gute Gelegenheiten um sie aus nächster Nähe zu fotografieren. Besonderes Glück hatte ich mit einem ganz speziellen Mäusebussard. Auch für diesen Beitrag muss diesmal meine Homepage herhalten. Es sind wieder mal einige Bilder zusammen gekommen.

Mit einem klick auf das Bild, kommt man direkt zur Mäusebussard – Doku

Damit ist der Bereich „Greifvogel“ von dieser Fototour abgeschlossen. Aber es gab ja noch viel mehr an den Biotopen zu beobachten und zu sehen. Auch der Rückweg wurde noch sehr interessant. Davon dann mehr in den Fortsetzungen die dann lauten : An den Biotopen – Teil 1, usw.

Tag der Greifvögel – Teil 1 – Fototour am: 13.02.2018

„Turmfalken auf der Jagd“

Heute am 13. Februar war ich wieder mal unterwegs zu den Biotopen. Super Wetter, wenn auch kalt. Schon auf den Hinweg, kaum aus unserer Siedlung heraus, ging es schon mit den ersten Highlights los 😉 Ich hab wieder soviel beobachten und fotografieren können, dass ich von dieser Fototour in mehreren Teilen berichten möchte.

Teil 1 beinhaltet so viele Bilder, grins, dass es hier für einen Beitrag in meinem Blog den Rahmen gesprengt hätte. Doch ich könnte auf kein einziges Bild verzichten 😉 Von daher, ist der erste Teil auf meiner Homepage zu finden :

Mit einem Klick auf das Bild, kommt man direkt zur Falken – Doku :

Teil 2 von dieser Fototour folgt in Kürze !

Aus aktuellem Anlass, denn bald beginnen wieder die Vogelzüge, die für viele Vogelarten immer wieder lebensgefährlich sind. Zugvögel die im Herbst aus Deutschland fort flogen um in wärmeren Ländern den Winter zu verbringen, kommen bald wieder zurück zu uns nach Deutschland. Doch leider schaffen es nicht alle Vögel. Bei ihrem Rückflug müssen sie bestimmte Länder überfliegen in denen immer noch der grausame Vogelfang betrieben wird. Das gleiche gilt natürlich auch für den Hinflug (im Herbst) der vielen Zugvögel.
So auch ganz besonders im Südwesten Frankreichs. Dort ist der Ortolan (Gartenammer) ein sehr beliebter Vogel für die Speisekarte. Der Ortolan wird in Deutschland streng geschützt, da diese Vogelart hochgradig gefährdet ist.

In Deutschland wird der Ortolan geschützt, in Frankreich wird er gegessen.


Die „REPORTAGE“ TV Sendung im Januar 2018 – weitere Infos (Quelle)

Aber nicht nur der seltene Ortolan, auch viele Finkenarten landen in Frankreich zu tausenden auf den Tellern der Goumets !

Ich verzichte in diesem Beitrag bewusst darauf, die hier geposteten Kommentare zu kommentieren (meinerseits). Soll sich jeder seine „eigene“ Meinung über dieses Thema machen.